Konstante Gewinne statt Achterbahnfahren im Depot – Teil I

Es gibt Studien, die den Zusammenhang zwischen der Volatilität der erwirtschafteten Gewinne mit gewissen Eigenschaften des Traders untersuchen.

Diese Ergebnisvolatilität bedeutet hier, dass große Unterschiede im erreichten Anlageergebnis auftreten. Die Höhe der Gewinne und Verluste schwanken sehr stark. Man könnte dies mit der Volatilität in einer Aktie vergleichen, die sich sehr stark bewegt. Das Gegenteil einer solchen Ergebnisvolatilität wäre beispielsweise ein stetiger und nachhaltiger Erfolg, der nur wenig schwankt.

Eine geringere Schwankungsbreite des Anlageergebnisses ist aus mehreren Gründen ein erstrebenswertes Ziel:

  • Kann kontinuierlich ein ähnliches Ergebnis erzielt werden, ist dies zu einem gewissen Grad planbar. Dadurch reduzieren sich Emotionen wie Gier, Hoffnung, Angst, Freude, Trübsal u. a. Dies verringert wiederum die Auswirkung negativer Effekte, wie beispielsweise Dispositionseffekt und stark schwankende Risikotoleranz, und führt zu sachlicheren Entscheidungen und damit höherer Rationalität.
  • Nachhaltige Gewinne sind besser als eine volatile Performance, weil in der Phase der Reflexion leichter Auswirkungen von verändertem Verhalten identifiziert werden können und somit zum Lerneffekt beitragen. Ist das Ergebnis generell schon sehr unterschiedlich und wird etwas an der Anlagestrategie verändert, ist es unmöglich, die genauen Auswirkungen der Veränderung zu bestimmen.

Eine solche Ergebnisvolatilität steht in Zusammenhang mit persönlichen Eigenschaften des Anlegers. Diese werden morgen im zweiten Teil vorgestellt.


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